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Der Name der kleinen, geschäftigen Hauptstadt Male kommt von dem Hindi-Wort "Mahal", das "Festung" bedeutet. Tatsächlich war Male früher von einem schweren Mauerring umgeben. Zusammen mit dem Sultanspalast wurde dieser vor wenigen Jahrzehnten abgebrochen. Nur der Park blieb erhalten, in ihm befindet sich heute das Nationalmuseum. Sehenswert ist die Hukkuru Miski, die Freitagsmoschee aus dem zwölften Jahrhundert, die das älteste Gebetshaus auf den Malediven ist.
Die 1984 eingeweihte Große Freitagsmoschee, die mittlerweile zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist, lohnt ebenfalls einen Besuch. Die Stadt ist sehr gemütlich, Hektik kennt man nicht. Es gibt so gut wie keine Kriminalität.
Auf der Nachbarinsel Hulule liegt der internationale Flughafen der Malediven.
Malé bietet Beschäftigung und Lebensraum für eine Bevölkerung von beinahe 70.000. Dies ist etwa ein Viertel der Bevölkerung des gesamten Landes! Malé umfasst grob zwei Quadratkilometer Land. Es gibt nicht einmal eine natürliche Trinkwasserquelle. Trotzdem gelingt es Malé, verhältnismäßig grün, friedvoll und sogar anmutig in seinem Charme zu sein. Die einzige Konzession an die Bevölkerung wäre wahrscheinlich die große Anzahl von Fahrrädern, die Freitag mittags um die Hauptmoschee geparkt stehen, und die Vielzahl uniformierter Schulkinder auf den Straßen.
Liegt Ihr Interesse eher beim Einkaufen und Souvenirsammeln, versuchen Sie Ihr Glück doch auf dem örtlichen Markt (nur örtliche Erzeugnisse, oft hausgemacht), dem Fischmarkt und natürlich in den Souvenirläden.
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